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Rangers Langweid 82 eV

Hobbyfussballverein

News aus dem Verein und Langweid
Sondermüll oder Baumaterial ?
Das Vereinsgeschehen der Jahre 2004 bis 2007 ist im Archiv gelagert. Der Abruf kann hier erfolgen: 

[Jahr 2004]

[Jahr 2005]

[Jahr 2006]

[Jahr 2007]

Im Juni 2006 haben aufmerksame Bürger festgestellt, dass aus einem Drainagerohr des B2 Damms auffaellige, gelbe, schleimig aussehende Verunreinigungen mit dem Wasser austraten. Nach monatelangen intensiven Detailuntersuchungen am B2 Damm der Ortsumfahrung Meitingen im Landkreis Augsburg, in der über 310.000 Tonnen Schlackenmaterial aus der Stahlproduktion verbaut wurden, wurde eine „erhebliche Grundwasserverunreinigung“ mit Schlacke-typischen Schadstoffen wie Molybdän, Chrom, Vanadium ,Barium und Wolfram zweifelsfrei festgestellt. Der [Bürgerinitiative Lech-Schmuttertal e.V.] ist es zu verdanken, dass der Grund für diese Verunreinigungen erkannt und untersucht wurde. Weitere interessante Informationen über die EOS-Schlacke, die Entsorgung auf Kosten des Steuerzahlers und die Besitzverhältnisse der
Lechstahlwerke und die Rolle des Freistaates Bayern bei der dieser Geschichte findet man unter [www.bi-lechschmuttertal-ev.de]. Über die weitere Entwicklung und mögliche Auswirkungen auf die Gemeinde Langweid wird fortlaufend an dieser Stelle berichtet.
Helmuth Dollinger neuer Vorstand
Der neue 1.Vorstand Helmuth Dollinger
Helmuth Dollinger heißt der neue 1.Vorstand der Rangers Langweid. In einer sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung am 21.02.2008 wurde er mit großer Mehrheit gewählt. Der scheidende 1.Vorstand Uwe Nonnenmacher gab zu Beginn der Versammung einen Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr ab. Uwe Nonnenmacher konnte stolz vermelden, dass die Mitgliederzahl im Jahr 2007 um weitere 9 Neuzugänge auf eine Gesamtzahl von 111 Mitgliedern gesteigert werden konnte. Weitere Punkte seines Rechenschaftsberichtes war die 25.Jahrfeier und die durchgeführten Hüttenaufenthalte in Rinnen und in der Wildschönau.

Finanzen weiterhin im grünen Bereich

Der anschließende Kassenbericht zeigte, dass sich die finanzielle Situation des Vereins weiterhin prächtig entwickelt. Die Kassiererin Andrea Thalhammer konnte vermelden, dass sich die Kassenlage um einen weiteren dreistelligen EUR Betrag im Jahr 2007 verbessert hat. Die Kassenprüfer Claudia Baumann und Rainer Wiedemann bescheinigten anschließend eine korrekte Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes.

Rangers Jugend im Vorstand

Die Neuwahlen zur Vorstandschaft brachten einige Überraschungen. Nachdem sich Uwe Nonnenmacher nicht mehr zur Wahl stellte, wurde ein würdiger Nachfolger gesucht. Helmuth Dollinger, bisher 2. Vorstand, wurde mit großer Mehrheit zum neuen Präsidenten der Rangers gewählt. Die Vorstandschaft wird zukünftig ergänzt durch Norbert Baumann als 2. Vorstand und Rudi Spicker als 3. Vorstand. Manfred Rosner wird weiterhin das Amt des Schriftführers bekleiden. Mit der Wahl von Katja Gürtler wurde erstmals aus der Rangers Jugend eine Kandidatin in die Vorstandschaft gewählt. Artur Gürtler und Michael Spicker wurden zum Abschluss der Wahlen als Beisitzer gewählt.

Stefan Kramer und Jochen Spicker in den Gemeinderat gewählt
Stefan Kramer Jochen Spicker
Die Rangers Mitglieder Stefan Kramer und Jochen Spicker sind bei der Kommunalwahl am 02.03.2008 in den Langweider Gemeinderat gewählt worden. Beide Rangers Mitglieder waren Kandidaten der [Freien Wähler Langweid]. Stefan Kramer wurde mit 1326 Stimmen und Jochen Spicker mit 915 Stimmen als "Neulinge" auf den ersten Anlauf in das Gemeindeparlament gewählt.

Wir gratulieren beiden an dieser Stelle zum Erfolg und wünschen gutes Gelingen für die nächsten 6 Jahre.

Schlackenlager statt Waldgebiet
LSW und Lohwald heute Die Augsburger Allgemeine meldete in ihrer Ausgabe vom 14.03.2008:

Völlig neue Entwicklungen gibt es bei der geplanten Erweiterung der Lech-Stahlwerke Herbertshofen. Das laufende Bebauungsplanverfahren ist ausgesetzt worden, denn die Firma hat ein total neues Konzept vorgelegt. Gravierendster Punkt dabei: Die Erweiterung umfasst doppelt so viele Flächen wie bisher. Und was besonders schwer ins Gewicht fällt: Für diese Erweiterung müsste nicht nur ein Teil des geschützten Lohwalds geopfert werden, sondern der gesamte Wald; statt 25 Hektar Bannwald müssten 45 Hektar gerodet werden.......Unterdessen ist der geplante lückenlose Lärmschutzwall ums Werk herum (wir berichteten) nach Angaben der Lech-Stahlwerke durch Grundstückskäufe gesichert. Bereits beantragt wurde ein etwa 500 Meter langer und 10,5 Meter hoher Wall im Norden (von der Industriestraße bis zum Feldweg), der demnächst auch weiter bis zur alten B 2 verlaufen könnte. Er soll nach Informationen von Bürgermeister Sartor aus Ofenschlacke der Lechstahlwerke gebaut werden. Um Auswaschungen von Schadstoffen zu verhindern, werde er nach oben hin mit Betonit-Platten abgedeckt.

Die beiden Bilder links zeigen in einer Fotomontage, wie sich die Geschäftsleitung der Lech-Stahlwerke die Bebauung vorstellt. Damit die Bevölkerung sich nicht frägt, wo der Lohwald hingekommen ist, soll das gesamte Werk mit einem 10,5 m hohen Lärmschutzwall aus der bereits heute auf dem Gelände der LSW lagernden Elektro-Ofenschlacke (EOS) verbaut werden. Bei der Geschäftsführung der LSW wurde anscheinend zwischenzeitlich erkannt, dass die EOS umweltgefährdend ist, da der gesamte Lärmschutzwall jetzt mit Betonit-Platten abgedeckt werden soll.

Was soll auf der gerodeten Waldfläche gelagert werden ? Man glaubt es kaum: Schrott-, Erz- und Holzlager sollen den Platz des Lohwaldes einnehmen.

Die vorgesehene neue Planung soll jetzt unter Einbeziehung der Gemeinden Langweid und Biberbach diskutiert werden. Dies ist der einzige Lichtblick. Die bis heute nur beteiligte Marktgemeinde Meitingen hat bisher kein großes Interesse an den Vorgängen an ihrer nördlichen Gemeindegrenze gezeigt. Die Gemeindeparlamente Langweid und Biberbach sind jetzt gefordert, diesen ökologischen Amoklauf zu stoppen.

Weitere Infos:

[http://www.augsburger-allgemeine.de]

[http://www.bi-lechschmuttertal-ev.de]

[http://www.lech-stahlwerke.de]

Die Lechstahlwerke und der Lohwald heute
LSW in der Zukunft
Die neuen Lechstahlwerke
Brauereibesichtigung bei Schwarzbräu
Der Chef von Schwarzbräu, Konrad Schwarz und seine Gattin Elke Schwarz standen bereit um über 40 Vereinsmitgliedern die Kunst des Bierbrauens näher zu bringen. Die sehr interessante Brauereiführung zeigte, dass Bier mehr ist, als ein Getränk aus Malz, Wasser, Hopfen und Hefe. Die Kunst des Bierbrauens, so Konrad Schwarz, fängt bei der Auswahl der richtigen Zutaten an. Bei Schwarzbräu beginnt diese wichtige Auswahl der Zutaten schon beim Malz. Das Malz gibt dem Bier die Geschmacksfülle. Bei Schwarzbräu entsteht diese wichtige Zutat in der hauseigenen Mälzerei. Diese eigene Mälzerei ist, laut Konrad Schwarz, heute nicht mehr unbedingt bei allen Brauereien anzutreffen. "Nur so können wir bei Schwarzbräu gleichbleibende Qualität garantieren und müssen uns nicht mit Malzprodukten vom freien Markt versorgen", so Konrad Schwarz weiter.

Neben der Mälzerei, dem Sudhaus, dem Gärkeller und der Flaschenfüllerei wurde natürlich zum Abschluss der Führung der Lagerkeller besucht. Hier gab es dann das Endprodukt des Brauvorgangs, ein süffiges Zwickelbier zum probieren. Das Ehepaar Schwarz ließ es sich im Anschluss an die Führung nicht nehmen, alle Vereinsmitglieder in das Bräustüberl zu einem ausgiebigen Abendessen zu begleiten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für diesen tollen Nachmittag !

Konrad Schwarz bei der Brauereiführung Weitere Infos: 

Rangers Langweid bei der Brauereiführung
Konrad Schwarz erklärte das Brauverfahren
Die Brauereiführung war gut besucht
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Update 20.10.2009